Institut für Transfusionsmedizin Leipzig
 Universitätsmedizin Leipzig

Ehre, wem Ehre gebührt

Wie schnell ein Jahr vergeht, merken die Mitarbeiter der Blutbank Leipzig unter anderem daran, dass die jährliche Auszeichnung für unentgeltliche Blutspender wieder ins Haus steht. Gemeinsam mit dem Förderverein für das Blutspenden in Westsachsen e. V. entschied man sich in diesem Jahr für das historische Ambiente des Ring-Cafés Leipzig.

Am 28.3.2011 war es soweit. Insgesamt erschienen an diesem Abend mit den Jubiläumsspendern, den vielen engagierten Ansprechpartnern der Blutspendeaußentermine sowie den Mitgliedern des Fördervereins über 170 Gäste. Bis auf den letzten Platz war das wohl berühmteste Tanz-Cafe der DDR gefüllt, mehr ging nicht.

Dank und Ehrung  

Walter Christian Steinbach Plus Symbol Eröffnet wurde der Abend durch den ehemaligen Regierungspräsidenten Walter Christian Steinbach als Schirmherr des Fördervereins. Der Leiter des Instituts, Prof. Gert Matthes, sowie der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Volker Thierbach, wiesen in ihren Ansprachen auf die stetige Notwendigkeit zur Blutspende hin, warben um tatkräftige, auch finanzielle, Unterstützung des Fördervereins und dankten den Blutspendern herzlich für ihren Einsatz. Immerhin 74 unentgeltliche Spender der Blutbank aus Leipzig und der Region wurden an diesem Abend für ihr humanitäres Engagement ausgezeichnet, indem sie persönlich auf die Bühne gerufen wurden und dort Urkunde, Blumen und ein Geschenk in Empfang nahmen. Last but not least wurde Herr Andreas Walther (59) mit nunmehr 550 unentgeltlich geleisteten Blut – und Blutplasmaspenden geehrt. Auch wenn dies in der Tat niemanden mehr überraschte, zollte man ihm selbstverständlich den gebührenden Respekt.

Überraschung, Überraschung

Plus Symbol Beim Programm hingegen hatten die Organisatoren die Überraschungseffekte auf ihrer Seite. So schaffte es schon zu Beginn der Veranstaltung der Künstler Ramon in seiner Rolle als nervöser und tollpatschiger Kellner, dass die anwesenden Gäste die Professionalität des Hauses und das Geschick der Organisatoren leise in Frage stellten. Als Veranstalter freute man sich sehr über den ersten gelungenen Schachzug und beteiligte sich gern an den Spekulationen über den freundlichen, aber talentfreien Servicemitarbeiter. Erst als dieser schüchtern, aber mit smartem holländischem Akzent die Buffeteröffnung von einem Zettel ablas, schien das Geheimnis um Kellner Ramon gelüftet. Die allerletzten Zweifel wurden jedenfalls beseitigt, als er zum Partner einer auf der Tanzfläche erschienenen Schwerttänzerin avancierte, Plus Symbol um ihren beflissenen Assistenten zu mimen. Wer von den Gästen an dieser Stelle nun glaubte, er könne sich bei dieser Zwei-Personen-Darbietung entspannt zurücklehnen, der irrte: Nur wenig später wählte der Künstler vier Gäste aus dem Publikum, gab jedem eine Kuhglocke in die Hand und dirigierte mit gewitztem Gesichtsausdruck ein kleines Musikstück. Sehr zur Freude aller verschont Gebliebenen. Plus Symbol

Dass Ramon auch gut singen kann, bewies er mit einem selbst getexteten Lied zu Ehren der Blutspender, gesungen auf  die Melodie von Katie Meluas „Nine million bicycles". Ein bisschen romantisch war es schon. Auch kulinarisch ging der Abend beeindruckend zu Ende, als die Kellner des Ring-Cafés mit Sternchenfeuer in der Hand das Dessert zur Melodie des ZDF-„Traumschiffs" hereintrugen. Wer diese Szene noch aus dem Fernsehen kennt, hat sich gern erinnert.

Im nächsten Jahr gern wieder Traumschiff Dessert Plus Symbol

Mit der Lokalität, des Ablaufs und des im Detail sehr überraschenden Rahmenprogramms lag man richtig. Dies bestätigten die vielen Dankesworte der sich verabschiedenden Gäste (ging ein bisschen runter wie Öl und tat der Veranstalterseele ziemlich gut). Ja, es war erneut ein toller Abend, der in einem Jahr gern in dieser Form wiederholt werden kann. Und bereits jetzt wird überlegt, ob und was sich dann noch alles optimieren lässt, wenn es wieder heißt „Ehre, wem Ehre gebührt".
 

 

 

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Letzte Änderung: 13.05.2011, 14:43 Uhr
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