Institut für Transfusionsmedizin Leipzig
 Universitätsmedizin Leipzig

Weltblutspendetag am 14. Juni

"Jede Blutspende rettet Leben, das weiß zwar jeder - aber es braucht doch oft einen Anlass wie den Weltblutspendetag, um es dann wirklich auch selbst zu tun." Am 14. Juni findet jedes Jahr der Weltblutspendetag zu Ehren Karl Landsteiners statt, der 1901 die Blutgruppen entdeckte.

"Jede Blutspende rettet Leben, das weiß zwar jeder - aber es braucht doch oft einen Anlass wie den Weltblutspendetag, um es dann wirklich auch selbst zu tun"

Am 14. Juni findet jedes Jahr der Weltblutspendetag zu Ehren Karl Landsteiners statt, der 1901 die Blutgruppen entdeckte. 

Weltblutspendetag16 Plus Symbol Prominente Blutspender: Prof.Fleig (1. von rechts), Dr. Fabian (2. von rechts), Prof. Humpe (4. von rechts) und Herr Steigert (5. von rechts)

Der Österreicher Karl Landsteiner gilt als Entdecker der Blutgruppen und begründete damit die moderne Transfusionsmedizin. Seit 2004 wird ihm zu Ehren an seinem Geburtstag der Weltblutspendetag begangen. Landsteiner wurde am 14. Juni 1868 in einem Wiener Vorort geboren. Im Jahr 1901 stellte er nach intensiven Beobachtungen fest, dass Blut und Blutplasma nicht zufällig, sondern nach bestimmten Regeln verklumpen. Folglich teilte er es in drei Blutgruppen ein: A, B und C - letztere ist die heutige Blutgruppe 0. Wenig später ergänzten seine Kollegen in der Wiener Ärzteschaft die bereits erhaltenen Ergebnisse um die Blutgruppe AB. Für seine bahnbrechende Forschung erhielt Karl Landsteiner 1930 den Nobelpreis. Zehn Jahre später entdeckte er darüber hinaus noch die Rhesusfaktoren und reduzierte damit die Unverträglichkeiten einer Blutgabe auf ein Minimum.

Den Weg in die Blutspendezentrale in der Johannisallee fanden am diesjährigen Weltblutspendetag insgesamt 111 Spender. Die UKL – Blutbank bedankte sich bei allen Spendern mit dem sogenannten „Blutbeutel – Tausch“. Jeder Freiwillige, der an diesem Tag einen 450ml Beutel seines Blutes spendete, erhielt für seinen Blutbeutel sozusagen im Tausch  einen Blut(stoff)beutel der UKL-Blutbank

Um auf diesen besonderen Tag aufmerksam zu machen, bekam das Institut prominente Unter-stützer, die mit gutem Beispiel vorangingen und bereits am Freitag, den 10. Juni, zum freiwilligen „Aderlass“ vorbei kamen. Anwesend waren Prof. Dr. med. Wolfgang E. Feig

(Medizinischer Vorstand UKL), Dr. Thomas Fabian (Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule) und Björn Steigert (Geschäftsführer Leipziger Volkszeitung (LVZ)). Die Anwesenden spendeten gemeinsam Blut und erhielten anschließend im Tausch ihren eigenen UKL-Blutbankbeutel, den sie mit nach Hause nehmen konnten.

Prof. Dr. med. Andreas Humpe, seit April neuer Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin, war ebenfalls anwesend und achtete darauf, dass sich die Herren auch rundum wohlfühlten.

 

 

 
 
Letzte Änderung: 29.06.2016, 09:30 Uhr | Redakteur: Praktikantinnen Amera und Aurica
Zurück zum Seitenanfang springen
Zurück zum Seitenanfang springen
Institut für Transfusionsmedizin Leipzig